So wurde eine schöne Idee und ein Wunsch Wirklichkeit

Im Jahre 2008 zog ich mit Familie von Löhne Mennighüffen in den Ortsteil Ostscheid in die Börstelstraße. Nachdem wir uns einen Hund namens „S u s i “ (eine Farmercolliehündin ) angeschafft hatten, bin ich täglich mit Susi in der Natur unterwegs.

Wie so oft, sah ich auf den Feldern in der ganzen Umgebung Störche stehen. So, wie diesen hier, der laut klappernd im letzten Jahr auf dem Haus unserer Nachbarn stand:

Er klapperte sehr laut, so daß ich ihn erst durch das Klappern entdeckt hatte.

Vor 3 Jahren dann etwa hatte ich die Idee, dass in dem Ausgleichsgebiet der A30 Nordumgehungsautobahn, in der sogenannten Blutwiese, sich doch ein Storchenhorst ganz gut machen würde. Gerade in diesem Gebiet haben sich inzwischen sehr viele Vögel nieder gelassen. Dazu zählen viele Nilgänse, Kraniche, und 2 Kibitzpärchen brüten dort und weitere Wasservögel sind dort anzutreffend und natürlich auch immer wieder Störche, denn dort gibt es Teiche, die Werre ist nicht weit und somit ist Nahrung für Störche sicher gestellt.

Diese, meines Erachtens schöne Idee wollte ich Wirklichkeit werden lassen.

Also musste ich mich erst einmal erkundigen, wer Eigentümer dieser ehemaligen Fläche „Blutwiese“ ist.

Auf dem Schild, welches an der Blutwiese  angebracht ist, konnte ich es lesen. Dann habe ich ein paar Telefonate geführt, um mit der damaligen Projektleiterin des A30 Nordumgehungsbaues, Frau Sylke Tech vom LandesBetrieb Straßen NRW zu sprechen. Ich erklärte ihr mein Anliegen und sie war sofort von der Idee begeistert, aber………es mussten noch einige Genehmigungen eingeholt werden, da es sich bei der Fläche um ein sogenanntes NSG (NaturSchutzGebiet) handelt. Ein Naturschutzgebiet unterliegt besonderem Schutz und Bestimmungen ließ ich mir sagen, was ja auch nachvollziehbar ist.

Letztendlich mussten meinem Projekt zustimmen:

1. LandesBetrieb Straßen NRW (als Besitzer dieser Fläche)

2. Obere Landschaftsbehörde Rgb. Detmold

3. Untere Landschaftsbehörde Krs. Herford

4. Biologische Station Ravensberg (wird zukünftig die Pflege dieses NSG übernehmen)

5. Umweltamt Stadt Löhne

Alle Behörden erteilten dann Ihre Zustimmung , was mich natürlich sehr gefreut hat, aber dann fing die eigentliche

Arbeit erst richtig an.

Es folgten dann einige Begehungen, weil man sich z.B. nicht über den Standort des Storchenhorstes einigen konnte:

Ich hätte ihn gerne mittig im Gelände stehen gehabt, so etwa (von oben gesehen, Fotocollage von mir)

Aber ich musste einsehen, dass das gar nicht umzusetzen war, denn das Gelände ist sehr morastig. Ein Bagger hätte dort gar kein Loch ausheben können…..er wäre versunken…..

Westfalenblatt 2014

Zum kompletten Beitrag geht es hier: https://ein-nest-fuer-loehne.jimdofree.com/

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